| Im Rahmen des Projekts DOMINO werden die 20-jährigen Nahverkehrs-Pendelzüge (NPZ) der SBB durch deren Industriewerke in Olten und Yverdon umfassend modernisiert und mit neuen Zwischenwagen mit Niederflureinstieg von Bombardier ergänzt, damit auch das Behinderten-Gleichstellungsgesetz erfüllt werden kann. Die modernisierten Kompositionen sollen künftig unter anderem im Wallis für 'RegionAlps' und im Glarnerland als 'Glarner Sprinter' eingesetzt werden. ENOTRAC ist im Konsortium mit Helbling Technik und PROSE AG für das Engineering der Modernisierung verantwortlich. Die Zeichnung weist auf einige Schwierigkeiten hin, die von allen Beteiligten in diesem Projekt gemeistert werden mussten. Der erste Zug wurde an der Innotrans in Berlin vorgestellt und erhielt ein positives Echo. |
| Die Energieversorgung der Berninalinie der RhB muss verstärkt werden, damit die Leistungsfähigkeit der bei Stadler bestellten Züge auch voll genutzt werden kann. Eigentlich wäre am südlichen Ende der Strecke in Tirano (Italien) ein zusätzlicher Gleichrichter nötig. Weil die Ausfuhr des dafür nötigen Wechselstromes aus der Schweiz jedoch mit grossen zollrechtlichen Schwierigkeiten verbunden wäre, wird jetzt auf Schweizer Seite ein gesteuerter Gleichrichter installiert. Die Einspeisung in Tirano erfolgt ab diesem gesteuerten Gleichrichter über lange Zuleitungen. Offenbar kann der Gleichstrom die Grenze zollfrei passieren... Die Idee mit dem Batteriewagen zur Spannungsstützung ist der Phantasie unseres Zeichners entsprungen, sie wurde aber durch die Rollmaterialindustrie (z.B. Energy Saver von Bombardier) unter Verwendung von Supercaps bereits umgesetzt. |
| Die MOB hat in Zusammenarbeit mit PROSE AG ein neues Drehgestell entwickelt, welches einen Spurwechsel von Meterspur auf Normalspur ermöglicht. Dank diesem Drehgestell sollen in Zukunft die Züge auf der Golden Pass Route von Montreux bis Interlaken verkehren können, ohne dass die Fahrgäste in Zweisimmen von den Panoramazügen der MOB (mit Meterspur) auf die Züge der BLS (mit Normalspur) umsteigen müssen. In Wirklichkeit werden die Meterspurzüge auf dem Normalspurgleis gar nicht so schmalspurig wirken wie auf der Zeichnung dargestellt. |
| In letzter Zeit mussten einige ICE-Züge zwischen Zürich HB und Stuttgart durch andere Züge ersetzt werden, weil an der ICE-Flotte zusätzliche Kontrollen der Achsen notwendig waren. Zudem sind die neuen Cisalpino-Neigezüge zum Fahrplanwechsel im Dezember 2008 noch nicht bereit, so dass auch für die Verbindungen zwischen Zürich und Milano Centrale vorübergehend Ersatzlösungen gefunden werden mussten. Die auf der Zeichnung vorgeschlagenen Ersatzkompositionen hätten zumindest für Eisenbahn-Nostalgiker einen besonderen Reiz. |