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Der VCS trifft im Jubiläumsjahr ins Schwarze

Zu seinem 25-jährigen Jubiläum hat sich der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) eine Lok 2000 als Werbeträger geleistet. Für die feierliche Einweihung stand im Bahnhof Bern ein Extrazug mit der VCS-Lok zur Abfahrt bereit, als Startschuss wurde neben der Lok eine Konfettikanone gezündet. Der Konfettiregen hat dann prompt zu einem Kurzschluss auf dem Dach der Lokomotive geführt, sodass die Ehrengäste in einen Ersatzzug umsteigen mussten. Zudem kam der VCS im Zusammenhang mit den Einsprachen gegen das neue Fussballstadion für die EM 08 in Zürich in die Schlagzeilen. Auch wenn das Engagement des VCS für Umwelt und öffentlichen Verkehr breite Unterstützung und Anerkennung geniesst, haben doch viele gefunden, dass der VCS in diesem Fall mit etwas zu grobem Geschütz aufgefahren ist.

Slam Door Shinkansen für Kent

Hitachi (Japan) hat den Auftrag zur Lieferung neuer Züge für den Verkehr auf der neu erbauten Strecke zwischen London und dem Kanaltunnel erhalten. In dieser Region, der englischen Grafshaft Kent, verkehren heute immer noch alte Züge mit einer Aussentüre pro Abteil, sogenannte 'Slam Door Trains'. Während die einen Pendler aus der Grafschaft Kent hoffen, dass sie bald mit einem Shinkansen nach London zur Arbeit fahren werden, befürchten die anderen, dass den alten Slam Door Trains vielleicht nur eine neue, stromlinienförmige Schnauze verpasst wird.

Schienenkräne mit Gleichgewichtsstörungen

Im vergangenen Jahr haben sich in der Schweiz die Meldungen über umgestürzte Schienenkräne auffallend gehäuft. Zum Glück hat es dabei nach unserem Wissen keine ernsthaft Verletzten gegeben. Im Sinne der bei den Bahnen angelaufenen Kampagne 'Stop Risk' zur Vermeidung von Arbeitsunfällen schlagen wir darum vor, dass in Zukunft solche Kräne durch die Mannschaft entsprechend gesichert werden, vor allem wenn schwere Lasten (wie umgestürzte Schienekräne) mit einem grossen Auslad gehoben werden sollen.

Grosser Umbau bei der Bahnstromversorgung der Rhätischen Bahn

Die Rhätische Bahn RhB hat im vergangenen Jahr zwei neue, leistungsfähige Frequenzumrichter von ABB in Betrieb genommen. Damit sollen die bestehenden Turbinen und 16.7Hz Generatoren im Kraftwerk Küblis ersetzt werden. Der Neubau und die Inbetriebnahme der beiden Umrichter in Bever und in Landquart erfolgte in einer Rekordzeit, damit noch vor dem geplanten Abbruch der Anlagen in Küblis Anfang 2005 die zuverlässige Bahnstromversorgung der RhB gewährleistet werden kann. Unsere Befürchtungen, dass die Turbinen in Küblis im Altmetall landen, bevor die riesigen Container und Transformatoren des Frequenzumrichters Bever den Weg ins Engadin geschafft haben, haben sich zum Glück nicht bewahrheitet. Wir sind stolz, dass wir auch einen Beitrag zum Gelingen dieses Projekts leisten konnten.
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